Frischfutter aus dem Garten und von der Wiese:

Textinfo: "Wissenswertes über Meerschweinchen" Infobroschüre der Meerschweinchenhilfe e.V. Leinfelden-Echterdingen

Das Kopieren der Bilder, und dem Text ist nicht gestattet!

Name der Kräuter:

Standort:

Wirkung als Heilpflanze:

Basilikum

Kann im Topf und im Garten gezogen werden!

Kann gegen Blähungen, Koliken und Verdauungsstörungen eingesetzt werden, ebenso bei Angstzuständen!

Bärklau

Wiesen, Gewässerränder

In manchen Gebieten wächst auch Riesenbärklau. Dieser darf nicht verfüttert werden, er ist GIFTIG!

 

Beifuss

Wächst an vielen Wegrändern und Geröllplätzen, auf nährstoffreichen Böden, Schutzplätzen, entlang von Gewässern, in Unkrautfluren, im Auengebüsch. Die Blattunterseiten schimmern weiß/silbrig, die Blattoberseiten sind dunkelgrün!

Verdauungsfördernd!

Borretsch

 

Reich an Vit. C, Kalium, Calcium, Mangon und ungesättigten Fettsäuren. Borretsch hat eine ausgleichende Wirkung auf das Immunsystem, stärkt und beruhigt die Nerven und das Herz!

Breitwegerich

Wächst auf Wiesen und Feldwegen!

Breit- Wegerich enthält Schleimstoffe und wirkt beruhigend und heilungsfördernd bei Entzündungen (Haut- und Atemwege). Für die medizinische Verwendung wird Spitz-Wegerich dem Breit-Wegerich jedoch vorgezogen. Mehr dazu siehe "Spitz - Wegerich".

Brennessel

Gärten, Wiesen, Waldränder

Reich an Vitamin A und E, Mineralsalzen, Reinigt den gesamten Organismus, wirkt entgiftend, Blutzuckersenkend, Milchbildend. Regt den Stoffwechsel an, hilft bei Harnwegserkrankungen und Eisenmangel. Stärkt das Immunsystem. Kann im Winter getrocknet gefüttert werden, und im Sommer frisch bzw. angewelkt!

Brunnenkresse

 

Harntreibend, Blutreinigend!

Dill

Kann im Garten oder im Topf gezogen werden!

Wirkt gegen Magenbeschwerden und Blähungen!

Fenchel

Kann im Garten gepflanzt werden!

Wirkt gegen Blähungen und Verdauungsbeschwerden sowie bei Husten!

 

Erdbeere

Walderdbeere

 

Walderdbeeren wachsen an Schattigen Plätzen, wie z.B. unter Bäumen. Die Früchte sind klein, haben jedoch ein starkes Aroma!

Erdbeerblätter helfen bei Durchfall. Blätter und Früchte der Walderdbeere sind hartreibend!

Gänseblümchen

Auf jeder Wiese!

Gut für die Leber, wirkt entgiftend, blutreinigend, und Stoffwechselanregend. Es können sowohl die Blumen wie auch die Blätter gefüttert werden.

Gänsefingerkraut

Wächst an Weiden, an Wegrändern, auf Ölland und Äckern! Hilft bei Magen- Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Entzündungen der Mundhöhle und gegen Krämpfe.

Gartenkresse

Kann im Garten oder im Topf gezogen werden! Reich an Vitaminen und Mineralien

Giersch

Wächst in Auenwäldern, Schluchtwäldern, feuchten Misch und Laubwäldern, Gebüschen, Geröllböden, Parkanlagen und ist in Gärten mit Unkrautbestand zu finden, oder auf lehmhaltigen Böden.

Wirkt Harntreibend und Entzündungshemmend!

Hagebutte

Als Busch an Wiesen und Wegrändern zu finden, in Gärten etc.

Hoher Vitamingehalt, 80 % ungesättigte Fettsäuren. Die Früchte können im Winter auch getrocknet gefüttert werden. Ob getrocknet oder Frisch, die inneren Haare und Kerne entfernen! Kräftigt das Zahnfleisch und hilft bei Munschleimhautentzündungen, gut bei Antriebslosigkeit!

Hirtentätschelkraut

Wächst an Wegen, auf Schuttplätzen, Äckern und in Gärten als Typische Pionierpflanze auf allen unwirtlichen Böden.

Wirkt gegen Verstopfung, hilft bei Kreislaufschwäche und niedrigem Blutdruck, kann auch bei Blasenentzündungen gegeben werden.

Huflattich

Wächst in den Bergen am Wegrand, in Steinbrüchen, auf Braunkohle. Im Frühjahr erscheinen zuerst die Blüten (dem Löwenzahn ähnlich). Erst 4-8 Wochen später wachsen die ausgezackten, Herzförmigen Blätter.

Hilft bei Magen-Darmkatarr, Asthma, allen Hustenarten. Erweitert die Bronchien und löst den Schleim.

Kamille

Wächst an Wegrändern!

Hilft bei Entzündungen des Mund-, Nasen-und Rachenraumes, bei Magen- Darmschlaumthautentzündung, Verdauungsstörungen. Wirkt Krampflösend. Sollte Flüssig nicht auf offene Wunden oder in die Augen kommen! Trocknet aus, und begünstigt das Wachstum von wildem Fleisch!

Kapuzinerkresse

Wächst auf feuchtem Nähreichen Humusboden im Halbschatten!

Enthält viel Vitamin C, steigert die Körpereigenen Abwehrkräfte!

Kümmel

Wegränder, Magere Wiesen. Erst die 2-3 Jährige Pflanze (zwischen 30cm bis 1m Höhe) bildet Blütenstengel mit doppelt bis 3.Fach gefiederten Laubblättern. Die kleinen Blüten bilden eine zusammengesetzte Dolde und sind weiß, selten Rosa oder Gelblich. Vorher findet man lediglich eine Blattrosette. Die Pflanze ist dem typischen Kümmelgeruch zu erkennen!

Verdauungsfördernd und Magenfreundlich!

Löwenzahn

Wächst auf jeder Wiese!

Ist Blutreinigend, sehr Vitaminreich, gut bei Nierenleiden und Stoffwechselerkrankungen. Kann mit Wurzel gefüttert werden!

Lungenkraut

Getrocknet auch in der Apotheke erhältlich. Kann so verfüttert oder auch als Tee getrunken werden. Auch zum Inhalieren geeignet!

Nicht frisch verfüttern!

Hilft bei Erkrankungen der Atemwege. Soll auch bei Tuberkolose helfen!

Melisse und Zitronenmelisse

 

Beruhigt die Nerven, hilft bei nervösem Magen!

Petersilie (Glatt und Kraus)

Kann im Garten oder im Topf selbst gezogen werden!

Wirkt Harntreibend, daher bei Nieren und Blasenerkrankungen gut einsetzbar. Wirkt entzündungshemmend!

Pfefferminze

Kann im Garten oder im Topf gezogen werden. Getrocknet auch in der Apotheke oder im Zoofachhandel erhältlich!

Wirkt belebend und Magenstärkend, hat eine Gute Wirkung bei allen Erkrankungen des Magens, Darms, der Leber, der Niere und der Galle. Wirkt bei Erkrankungen der Atemwege und Schleimhautentzündungen im Mund und Rachenraum. Kann auch zum Inhalieren verwendet werden.

Bei Gallensteinen, Gallenblasenentzündungen und schweren Leberschäden sollte keine Pfefferminze verfüttert werden!

Ringelblume

Kann im Garten oder Balkonkasten selbst gezogen werden!

Hilft bei Magen und Darmstörungen!

Salbei/Wiesensalbei

Wächst auf sonnigen Wiesen. Zerriebene Blätter verströmen einen leichten typischen Salbei Geruch.

Wirkt bei Hautentzündungen, Nervosität, Erkrankungen der Harnwege, Magen- und Darmbeschwerden.

Nicht an säugende Tiere verfüttern da Salbei eine Abstillende Wirkung hat!

Sauerampfer

Wächst auf vielen Wiesen!

Hat einen hohen Vitamin C Gehalt, appetitanregende und leicht abführende Wirkung. Er wirkt Harntreibend, Blutreinigend und Entschlackend. Wegen des hohen Oxalsäuregehaltes sollte Sauerampfer nur in kleinen Mengen Verfüttert werden und nur an Tiere, die keine Verdauungsprobleme haben. Sauerampfer kann zu Blähungen führen.

Nicht an Tiere füttern, die Leber-, Nieren- oder Magenkrankheiten haben.

Schafgarbe

Wächst auf Wiesen und an Wegrändern!

Hilft bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Durchfall, Gallenkoliken, Verdauungsschwäche. Kann bei Magen- und Darmerkrankungen eingesetzt werden.

Spitzwegerich

Wächst auf fast allen Wiesen.

Hilft bei Bronchitis, Katarrhen der oberen Luftwege, Magen-Darmschleimhautentzündungen. Spitzwegerich wirkt Hustenstillend. Ist aufgrund des Gerbstoffgehalts appetitanregend. Hilft bei Entzündungen im Mund- Rachenraum. Spitzwegerich fördert die Blutgering und hat antibakterielle Wirkung.

Taubnessel

Wiesen, Garten, Wegrändern, Waldrand

Wirkt Schleimhautschützend. Die Blüten können daher bei Störungen des Verdauungstrakts und zur Stärkung bzw. Heilung der Gebärmutterschleimhaut eingesetzt werden.

Thymian

Kann im Garten oder im Topf gezogen werden.

Wirkt Schmerzlindernd, Krampflösend und Beruhigend. Äußerlich kann ein Thymiankissen bei Quetschungen und Geschwülsten aufgelegt werden.

Vogelmiere

Wächst auf Wiesen und Wild im Blumenkasten und Garten (als Unkraut bekannt). Reinigt den gesamten Organismus, entzieht und absorbiert Gifte aller Art.

Wegwarte

An Wegrändern und auf Bruchland zu finden. Wirkt entzündungshemmend, Stoffwechselanregend und schwach Harntreibend.

Wiesenknopf

(Groß und Klein)

Wächst auf Trockenen bis frischen Magerwiesen, auf kalkhaltiger Unterlage, an Dämmen und auf Geröll. Sehr gut an der auffälligen Blüte erkennbar. Wirkt Blutstillend. Wird insgesamt als Heilpflanze eingesetzt.

Wilde Möhre

Findet man auf vielen Wiesen, erkennbar am typischen Geruch beim Zerreiben der Blätter.

 

 

 

Futterpflanzen werden selbstverständlich nicht am Straßenrand gesammelt. Kräuter bzw. Pflanzen, die man nicht eindeutig identifizieren kann, lässt man am besten da stehen wo sie wachsen! Außerdem ersetzt eine Fütterung von Heilkräutern keinesfalls den Gang zum Tierarzt!