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Langhaarrassen:
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Sheltie: |
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Das Sheltie ist eine Variante
des Peruaner. Es wurde erst 1973 in den englischen Standart aufgenommen.
Das Fell soll lang, seidig und dicht sein, es wird ohne Scheitel
getragen. An den Seiten ist es oft etwas kürzer als am Hinterteil. Die
Schleppe erreicht bei normal gehaltenen Tieren etwas 15 - 18 Zentimeter,
kann aber durch aufwickeln bis zu 50 Zentimeter lang werden und soll
dann wie eine Mähne über die Schultern fallen. Beim Sheltie sind im
Gegensatz zum Peruaner keinerlei Wirbel vorhanden. |
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Coronet |
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Das Coronet ist ein Sheltie
mit einem Schopf auf dem Oberkopf zwischen Augen und Ohren, der einen
zentralen Mittelpunkt hat. Diese sogenannte Krone ist Kreisrund, wie es
auch beim Crested gefordert wird. Es könnte auch als Langhaarige
Variante des Crested bezeichnet werden. |
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Texel |
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Texelmeerschweinchen werden
erst seit mitte der 80-er Jahre gezüchtet. Ihre Vorfahren sind Sheltie-
und Rexmeerschweinchen. Tiere mit dieser Fellstruktur erscheinen wie
Sheltie mit kurzen Haaren im Gesicht und ohne Wirbel. Jedoch sind ihre
Haare gewellt, und am Bauch haben sie Löckchen. Die langen Haare fallen
links und rechts in einem Mittelscheitel. Die Schleppe kann 15 bis 18
Zentimeter lang werden.
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Merino |
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Das
Merinomeerschweinchen ist die zuchtgeschichtlich jüngste
Rasse. Es handelt sich dabei um ein Texelmeerschweinchen
mit Schopf oder aber einem Coronet mit krausem Haar. |
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Peruaner |
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Auch das Peruanische
Meerschweinchen ist eine recht alte Rasse. Aus dem Jahr 1880 ist ein
ausgestopftes Exemplar bekannt. Die Rasse soll erstmals in Paris
vorgestellt worden sein. Die Tiere haben lange, feine dichte, seidig glänzende
Haare welche - bei Showtieren auf Papilloten - 50 Zentimeter lang werden
können. Normalerweise nutzen sie sich jedoch unter anderem durch
Schleifen auf dem Boden ab und sind dann noch 15 bis 18 Zentimeter lang.
Nach dem deutschen Standart, ist eine gleichmäßige, bodenlange
Behaarung erwünscht. Durch die Länge der Haare bildet sich ein
Mittelscheitel, die seitlichen und hinteren Haare sollten gleich lang
sein. Peruaner tragen zwei Wirbel am Hinterteil, sodass sie
dadurch überbaut wirken. Auch auf dem Kopf befindet sich zwischen Ohren
und Augen ein Wirbel, der das hinter und zwischen den Ohren nach vorn
wachsende Haar wie eine Ponyfrisur über das Gesicht fallen läßt.
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Alpaka |
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Alpacameerschweinchen werden
etwas so lange wie Texelmeerschweinchen gezüchtet. Ihre Vorfahren sind
Peruaner und Rexmeerschweinchen. Die Tiere erscheinen wie Peruaner,
haben aber krause Haare.
Ein Alpaca ist ein Peruaner
mit locken!
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Angora |
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Angoras sind
Langhaarmeerschweinchen ähnlich dem Peruaner allerdings hat das Angora
einige Wirbel mehr und muß min. 3 Wirbel aufweisen um ein Angora zu
sein. Wobei bisher der Rassestandert des Angoras noch nicht geklärt
ist, und man noch nicht sagen kann, wieviele Wirbel ein Angora aufweisen
muß und wie sie verteilt sein müssen. Bisher ist das Angora noch nicht
im Rassestandart anerkannt.
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Mohair |
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Das Mohair Meerschweinchen
ist ein Angora mit Locken, welches vermutlich durch die Kreunzung eines
Alpacas mit Peruaner entstand. Auch das Mohair hat viele am Körper
verteilte Wirbel, wobei aber auch hier das gleiche zählt wie beim
Angora. |
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Lunkarya |
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Lunkarya:
Das Lunkarya ist ein
langhaariges gelocktes Meerschweinchen mit harschem stehendem dicken
Fell, ähnlich dem Schaffell. Das Lunkarya-Gen ist mehrmals etwas
Besonderes: Zum einen, weil es erstmalig bei Langhaartieren
aufgetreten ist, was bei den bekannten Lockengenen nicht der Fall
war.
Außerdem ist dieses Gen
dominant
und damit das erste dominante Lockengen.
Das heißt, wenn z.B.
ein Lunki mit einem Peru verpaart wird, kommen gleich in der ersten Generation:
Lunkaryas
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